nimm's leicht

Selbstbestimmt leben

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Wie lebt man bitte schön das Leben eines Anderen?

Klar lebe ich MEIN Leben. „Wie soll ich bitte das Leben eines Anderen leben?“, höre ich Sie fragen… Um ehrlich zu sein ist das keine bewusste Entscheidung und es tun mehr Menschen, als wir auf den ersten Blick vermuten würden. Sie kennen das vielleicht auch… Die Eltern hatten schon früh genaue Vorstellungen davon, welcher Beruf der richtige für Sie wäre? Oder kommen Ihnen Sätze wie „Das Leben ist kein Zuckerschlecken“ und „Eigenlob stinkt“ bekannt vor? All diese Aussagen setzen sich in unserem Unterbewusstsein fest und sind häufig Antreiber dafür, dass wir leben wie wir eben leben. Leben wir selbstbestimmt, sind das unsere Werte, die wir umsetzen oder die, die wir von Außen mitbekommen haben?

Leben Sie selbstbestimmt? Oder erfüllen Sie Erwartungen?

Wir alle haben um uns ein Umfeld, das gewisse Erwartungen an uns hat und dem wir gerecht werden wollen. Schließlich möchten die Wenigsten von uns auffallen, aus der Reihe tanzen oder enttäuschen. Und wir haben ja auch gelernt, dass gewisse Verhaltensmuster mit Liebe und Zuneigung belohnt werden. Finden Sie es wirklich unpassend, sich selbst toll zu finden? Oder stapeln Sie lieber tief, weil Egoismus nicht willkommen ist? Hadern Sie wirklich mit Ihrem Aussehen und dem Älter werden oder ist es Ihr Umfeld, das Ihnen unterschwellig zu verstehen geben, dass man ewig jugendlich aussehen muss? Arbeiten Sie wirklich so viel, weil Ihnen das Spaß macht oder tun Sie das, weil es ohne Fleiß keinen Preis gibt und von Nichts eben nichts kommt? Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, doch ich denke, Sie verstehen, was ich ausdrücken will, oder?

Woher weiß ich, ob das MEIN Leben ist, das ich da führe?

Jetzt werden Sie sich wahrscheinlich fragen: „Woran merke ich denn, dass ich mein Leben nach meinen Werten und Vorstellungen führe?“. Das merken Sie ganz einfach daran, dass Sie erfüllt, was Sie tun und wie Sie leben. Dass Sie (meistens) eine ganz natürliche Freude verspüren, wenn Sie zur Arbeit gehen, sich im Fitnessstudio abstrampeln oder täglich frisch kochen anstatt auch mal eine Tütensuppe zu öffnen? Natürlich kann auch der tollste Job mal stressig sein und uns an die Belastungsgrenze bringen. Und logisch tun wir auch Dinge für Andere und nicht unbedingt, weil wir Lust darauf haben. Kompromisse gehören zum Leben und zu jeder Beziehung dazu, und sie fallen nicht unbedingt immer leicht.

Doch die Frage, die ich Ihnen stelle ist: Tun Sie das für sich? Weil Sie sich dabei gut fühlen? Weil Ihnen das gut tut? Oder tun Sie das, weil Sie denken, dass das so von Ihnen erwartet wird? Weil Sie hoffen, für Ihr Verhalten geliebt und belohnt zu werden?

Der Tod als Ratgeber!

Wenn wir wüssten, dass wir nur noch wenige Jahre zu leben hätten, würden wir genauso weitermachen wie bisher? Würden wir genau dieses Leben jetzt so führen? Über den Tod denken wir im Allgemeinen nicht gerne nach und schon gar nicht wollen wir darüber reden. Wie finden Sie es also, wenn ich Ihnen sage, dass er ein hervorragender Ratgeber für unser Leben sein kann? Der Blick auf unsere Endlichkeit macht uns bewusst, ob uns das, was wir leben, auch wirklich mit Sinn erfüllt. Was möchten wir am Ende unseres Lebens hinterlassen? – und ich meine damit keine materiellen Güter! Wie lange ist die Liste der Träume, die wir auf die lange Bank schieben, weil andere Dinge gerade wichtiger zu sein scheinen? Doch mal ganz ehrlich: Was gibt es Wichtigeres, als uns ein erfülltes Leben zu erlauben?

Erlauben Sie sich selbstbestimmt zu leben und glücklich zu sein!

Kennen Sie das Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware? Die Palliativpflegerin hat jahrelang Menschen zuhause gepflegt und ihre Gespräche mit den Patienten aufgezeichnet. Die fünf Dinge, die die Menschen am Ende ihres Weges immer wieder bereut haben sind die folgenden:

  • „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein Leben selbstbestimmt zu leben.“
  • „Ich wünschte, ich hätte nicht soviel gearbeitet.“
  • „Ich wünschte, ich hätte meine Gefühle mehr ausgedrückt.“
  • „Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden mehr gepflegt.“
  • „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.“

Was geht in Ihrem Kopf vor, wenn Sie die Liste lesen? Nehmen Sie sich genügend Zeit, um zu leben? Ihr Leben findet hier und jetzt statt! Ja, wir alle haben Aufgaben zu erledigen und gewisse Dinge müssen einfach getan werden. Doch da ist Platz für Ihre Träume, für das Glücklichsein, für die Leichtigkeit. Haben Sie den Mut, zu leben und zu lieben. Haben Sie Lust, herauszufinden, wie Sie Ihr Leben leichter gestalten können? Ich unterstütze Sie gerne dabei.


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